Geschwindigkeit zählt,

45953929351 99de23b967 onicht so bei der Technischen Leistungsprüfung. Seit über 16 Jahren werden in Vorarlberg Leistungsprüfungen angeboten. Der Unterschied zu einem Wettbewerb liegt daran, dass in einem vorgegebenen Sollzeit-Fenster gewissen Aufgaben erledigt werden müssen. Es geht also darum, Aufgaben konzentriert auszuführen und durch diese Übung kommt Routine und Sicherheit ins Spiel. Bisher war die Technische Leistungsprüfung den Feuerwehren mit Stützpunktaufgaben (hydraulische Rettungsgeräte) vorbehalten.

Da sich in den letzten Jahren die technische Ausrüstung in den Feuerwehren ohne Stützpunktfunktion verändert hat, wurde diese Leistungsprüfung angepasst und teilweise neu entwickelt. Ein erster Praxistest fand nun mit 4 Gruppen aus dem Bezirk Feldkirch beim Feuerwehrhaus in Koblach statt.

45229658054 25232057ae oDie Gruppen aus Frastanz und Koblach starteten in der Stufe Gold, die Gruppen Meiningen und Göfis in der Stufe Bronze, erfolgreich. Aufgeteilt ist die Leistungsprüfung in zwei unterschiedlichen Übungsteile, wobei die Stützpunkt-Feuerwehren ihre hydraulischen Rettungsgeräte verwenden müssen, für alle anderen Feuerwehren ist ein Übungsteil mit Winde abzuarbeiten. Die Absicherung und das Ausleuchten der „Unfallstelle“ ist bei beiden Übungsteilen gleich. Zusätzlich muss jeder Teilnehmer die genaue Position von mind. 3 Geräten im Fahrzeug beschreiben, wobei hier das Los entscheidet. Bedenkt man, dass in jeden Feuerwehrfahrzeug über 100 Geräte verbaut sind, umfasst das ein ordentliches Spektrum an notwendigem Wissen. Durch das ständige Training werden so die Abläufe fast schon automatisiert und laufen ruhig und überlegt ab, was auch Ziel dieser Leistungsprüfung ist.

Je nach Leistungsstufe werden dann auch noch die verschiedenen Positionen in der Gruppe ausgelost, oder es müssen zusätzlich Fragen beantwortet werden.

45953930001 95ae801fdd oDie Organisation /Koordination erfolgte in der Startphase bis zur Implementierung durch Wolfgang Huber, der auch Mitglied im Gremium der Verbandsleitung ist. Zukünftig wird die Leitung der Leistungsprüfung von Reinhard Bereuter und seinem Stellvertreter Martin Ganahl, mit einem 10-köpfigen Bewerterteam, übernommen. Ziel ist es nun den Bewerb ab 2019 landesweit allen Feuerwehren anzubieten.